Dipl.-Ing. Iris Graffunder

Ausbildung

Studium des Strahlenschutzes an der Berufsakademie Karlsruhe, Staatliche Studienakademie, Abschluss 1989 als Diplom-Ingenieurin/

Berufliche Tätigkeit

1989-1993
Administrativer Strahlenschutz in der Hauptabteilung Sicherheit Forschungszentrum Karlsruhe GmbH (FZK).

1993-2000
Leiterin der Stabsabteilung „Koordination“ in der Hauptabteilung Dekontaminationsbetriebe (HDB) des FZK, zuständig für die Auftrags- und Produktkoordination, die LAW-Zwischenlager und die Vorbereitung auf die Endlagerung sowie die Landessammelstelle Baden-Württemberg.

2000-2006
Projektleiterin für den Rückbau des Schnellen Brutreaktors KNK bei FZK; dort Planung und Durchführung der Demontage des hoch aktivierten Reaktortanks mit Einbauten.

2006-2009
Projektleiterin für den Rückbauschritt 5 bei der WAK Rückbau- und Entsorgungs- GmbH; dort Planung des Rückbaus der hochkontaminierten HAWC Behälter und der Verglasungsanlage Karlsruhe

Seit 2009
Prokuristin bei EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH, Leiterin der EWN-Betriebsstätte Karlsruhe, Stabstelle Endlagerungsmanagement, Aufbau der Koordinierungsstelle KONRAD für die öffentliche Hand

2001-2018
Zusätzlich Projektleiterin des Projekts „Entsorgung Kernbrennstoffe“ für FZK (bis 2006), danach für WAK (heute KTE); zuständig für die Rückführung der Kernbrennstoffe und Abfälle aus Wiederaufarbeitungsverträgen des ehemaligen FZK, vor allem aus Frankreich und Großbritannien.

 

Beratungstätigkeiten für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Seit 2011
Mitglied im Ausschuss AZ (Abfallkonditionierung, Transporte und Zwischenlagerung) der Entsorgungskommission (ESK)

Seit 2019
ESK-Mitglied

Seit 2019
Mitglied in der Expertengruppe-Schweizer-Tiefenlager (ESchT)